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Persönliche Probleme

Passt das Studium noch zu mir? Was hat in meinem Leben im Augenblick große Bedeutung? Einschneidende Erlebnisse, zu denen persönliche, gesundheitliche und psychische Probleme gehören, können das Leben auf den Kopf stellen. Um damit auch Einstellungen und Wünsche für den beruflichen Weg.

Studienabbruch ist ein längerer Abwägungs- und Entscheidungsprozess - vor allem bei Krankheiten, Depressionen und anderen psychischen Problemen. Psychische Erkrankungen zählen zu den Volkskrankheiten. In Deutschland leidet mehr als ein Drittel aller Menschen im Laufe des Lebens an einer psychischen Erkrankung.

Betroffene Studierende haben häufiger Schwierigkeiten, ihren Uni-Alltag zu strukturieren und sich selbst zu organisieren. Diese Probleme können in die Prokrastination (Aufschiebeverhalten - zum Beispiel von Aufgaben/Prüfungen) führen und langfristig auch zu Depressionen und möglicherweise Studienabbruch. Denn der Studienabschluss ist langwierig und liegt in weiter Ferne.

Um eine Vision für die Zukunft zu entwickeln, können Gespräche mit Freunden, Familie und auch Beratenden an der Hochschule - wie in der psychosozialen Beratungsstelle der Studentenwerke - hilfreich sein und positive Entwicklungen anstoßen. Hilfe in Krisenzeiten zu suchen und anzunehmen, ist ein mutiger Schritt. Gerade in aktuellen Krisensituationen kann ein Beratungsgespräch emotional entlastend sein. Zusätzliche Hilfen können von der Beratungsstelle aus koordiniert und Behördenangelegenheiten geregelt werden. Die Angebote sind für Studierende in der Regel unentgeltlich; die Beratenden unterliegen der Schweigepflicht.